Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Teilnahme-, Geschäfts- und Anmeldebedingungen für Kurse und digitale Produkte (Stand 2025)
§ 1 – Anbieter, Einbeziehung der AGB
(1) Anbieter und Vertragspartner für die auf unserer Seite dargestellten Leistungen ist MO – Beratung & Supervision, Schutz vor Gewalt, Selma-Lagerlöf-Str. 5, 44532 Lünen, Telefon 017655285793, E-Mail info@schutzvorgewalt.de (im Folgenden kurz „Anbieter“ oder „wir“).
(2) Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Bestandteil jeder vertraglichen Vereinbarung zwischen dem Anbieter und dem jeweiligen Kunden. Entgegenstehenden AGB des Kunden wird widersprochen.
§ 2 – Angebot und Vertragsschluss
(1) Vertragsschluss und Vertragsabwicklung erfolgen in deutscher Sprache.
(2) Für die Erbringung der dargestellten Leistungen gibt der Anbieter ein verbindliches Angebot ab. Der Kunde kann das Angebot annehmen, indem er seinen Bestellwunsch über den Button „kaufen“ übermittelt. Der Anbieter bestätigt den Vertragsschluss per E-Mail (Vertragsbestätigung).
(3) Vor Annahme des Angebots durch den Kunden wird dem Kunden eine Übersicht der für die Bestellung erfassten Leistungen einschließlich ihrer wesentlichen Merkmale angezeigt. Der Kunde hat an dieser Stelle Gelegenheit, die Daten auf mögliche Eingabefehler zu prüfen und, wenn nötig, einen oder mehrere Schritte im Bestellablauf zurückzugehen, um die Daten zu ändern oder die Bestellung insgesamt abzubrechen.
(4) Der Anbieter übersendet dem Kunden nach Vertragsschluss den Inhalt des abgeschlossenen Vertrags (Vertragstext) per E-Mail. Gleichzeitig speichert der Anbieter den Vertragstext in seiner elektronischen Datenverarbeitung. Da der Kunde hierzu keinen Zugang hat, obliegt es dem Kunden, die E-Mail mit dem Vertragstext im eigenen Interesse aufzubewahren.
§ 3 – Preise und Bezahlung
(1) Alle Preise verstehen sich als Gesamtpreise. Die Entgelte enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.
(2) Zur Bezahlung kann der Kunde folgende Zahlungsmethode nutzen: Vorkasse per Banküberweisung, Paypa
(3) Der Anbieter erbringt seine Leistung erst, wenn der Kunde die Zahlung veranlasst hat. Der Kunde ist insofern vorleistungsverpflichtet.
(4) Bei Leistungen an einen Kunden außerhalb der Europäischen Union kann Einfuhrumsatzsteuer anfallen, die der Kunde an seine lokale Finanzbehörde zu zahlen hat. Auf die Erhebung dieser lokalen Steuer hat der Anbieter keinen Einfluss.
§ 4 – Digitale Inhalte
(1) Ein Produkt, das als aufgezeichneter digitaler Inhalt per E-Mail, zum Download oder auf sonstige Weise zum elektronischen Abruf angeboten wird, wird nicht postalisch versandt.
(2) Der Empfang digitaler Inhalte setzt voraus, dass der Kunde über eine Internetverbindung verfügt. Der Anbieter weist darauf hin, dass der Netzbetreiber des Kunden Entgelte für den Datenempfang erheben kann, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat.
(3) Sofern der Anbieter den digitalen Inhalt zum Download bereitstellt, gewährleistet der Anbieter eine zeitliche Erreichbarkeit (Up-Time) des Download-Servers von 99% im Durchschnitt eines Kalendermonats.
(4) Verlangt der Kunde als Verbraucher ausdrücklich, dass der Vertrag bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist ausgeführt wird, und bestätigt er, dass hierdurch sein Widerrufsrecht erlischt, stellt der Anbieter den digitalen Inhalt unverzüglich nach Zahlung bereit. Anderenfalls stellt der Anbieter einem Verbraucher den digitalen Inhalt erst nach Ablauf der Widerrufsfrist bereit.
§ 5 – Verbraucher-Widerrufsrecht
(1) Einem Kunden, der einen Vertrag als Verbraucher schließt, kann ein Widerrufsrecht gemäß den gesetzlichen Bedingungen zustehen. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
(2) Einem Verbraucher mit ständigem Aufenthalt außerhalb Deutschlands räumt der Anbieter ein Verbraucher-Widerrufsrecht gemäß den deutschen Voraussetzungen und Rechtsfolgen auch dann ein, wenn das nationale Recht des Verbrauchers kein Widerrufsrecht vorsieht oder den Widerruf an eine kürzere Frist oder an eine strengere Form knüpft als nach deutschem Recht.
(3) Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.
§ 6 – Gewährleistung (Mängelhaftung)
Es bestehen Gewährleistungsansprüche des Bestellers (auch Mängelhaftungsrechte genannt) gemäß den gesetzlichen Vorschriften.
§ 7 – Außergerichtliche Streitbeilegung
(1) Zur außergerichtlichen Beilegung von verbraucherrechtlichen Streitigkeiten stellt die Europäische Union eine Online-Plattform („OS-Plattform”) zur Verfügung unter der Adresse https://ec.europa.eu/consumers/odr.
(2) Wir sind weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 8 – Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern mit ständigem Aufenthalt im Ausland findet das deutsche Recht jedoch keine Anwendung, soweit das nationale Recht des Verbrauchers Regelungen enthält, von denen zu Lasten des Verbrauchers nicht durch Vertrag abgewichen werden kann.
(2) Sollten sich einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen als unwirksam oder undurchführbar erweisen, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.
Teilnahme- und Geschäftsbedingungen für Seminare, Workshops und die Online-Akademie
§ 9 – Anmeldung, Datenschutz, Teilnahmegebühr und Fälligkeit
(1) Mit Eingang der Anmeldung wird der Platz im Seminar oder Workshop vorläufig reserviert. Die verbindliche Teilnahme wird durch eine schriftliche Anmeldebestätigung sowie die Rechnungsstellung bestätigt. Die im Rahmen der Anmeldung angegebenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich für die Buchungs- und Seminarabwicklung sowie zur Kundenpflege gespeichert, verarbeitet und genutzt. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.
(2) Die Teilnahmegebühr umfasst die Seminar- bzw. Workshopteilnahme sowie die dazugehörigen Unterlagen. Kosten für Verpflegung, Übernachtung oder Anreise sind von den Teilnehmenden selbst zu tragen.
(3) Die Teilnahmegebühr ist vor Beginn der Veranstaltung in voller Höhe fällig. Der Zahlungstermin ergibt sich aus der Rechnungsstellung. Bei nicht fristgerechter Zahlung gerät der*die Teilnehmende ohne weitere Mahnung in Verzug. Für jede Mahnung wird eine pauschale Bearbeitungsgebühr von 10 EUR erhoben.
(4) Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge des Anmeldungseingangs und wird per E-Mail bestätigt. Bei Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl besteht die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen.
§ 10 – Rücktritt
Ein kostenfreier Rücktritt ist möglich, wenn eine Nachrücker*in von der Warteliste teilnehmen kann oder eine Ersatzteilnehmer*in gestellt wird.
- Bis 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: Bearbeitungsgebühr von 100 EUR zzgl. 19 % MwSt.
- Bis 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der Teilnahmegebühr.
- Ab 29 Tage vor Veranstaltungsbeginn: Der Rücktritt ist nicht mehr möglich, die volle Teilnahmegebühr wird fällig.
§ 11 – Absage durch den Veranstalter
(1) Der Veranstalter behält sich vor, Seminare oder Workshops abzusagen, wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird oder unvorhersehbare Ereignisse wie Krankheit der Referent*innen, höhere Gewalt oder andere nicht zu vertretende Gründe eintreten. In diesem Fall wird die bereits gezahlte Teilnahmegebühr vollständig erstattet.
(2) Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Schadensersatz oder Erstattung von Reise- und Übernachtungskosten, bestehen nicht. Es wird empfohlen, dies bei der Buchung von Reiseleistungen zu berücksichtigen.
§ 12 – Urheberrechte und Vertraulichkeit
(1) Alle Seminarunterlagen sowie im Rahmen der Veranstaltung verwendeten Materialien unterliegen dem Urheberrecht. Eine vollständige oder teilweise Vervielfältigung, kommerzielle Nutzung, Veröffentlichung oder Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet.
(2) Teilnehmende verpflichten sich zur Vertraulichkeit hinsichtlich sämtlicher Gesprächsinhalte und persönlicher Informationen anderer Teilnehmender sowie der Referentinnen oder deren Klientinnen. Dies gilt insbesondere für Inhalte außerhalb der Veranstaltung.
§ 13 – Änderungen von Termin, Ort oder Referent*innen
Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Änderungen hinsichtlich Termine, Veranstaltungsorten, Referent*innen oder Seminarinhalten vorzunehmen, sofern diese den Gesamtcharakter der Veranstaltung nicht wesentlich verändern.
§ 14 – Referenznennung
Mit der Anmeldung erklären sich die Teilnehmenden damit einverstanden, als Referenzkunde genannt zu werden. Die Referenzangabe kann den Vor- und Nachnamen, die Berufsbezeichnung sowie ggf. den Firmennamen und einen Link zur Unternehmenswebsite umfassen.
§ 15 – Haftungsausschluss
(1) Die Teilnahme an Seminaren und Workshops erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Haftung für Schäden auf dem Weg zum oder vom Veranstaltungsort, für den Verlust oder die Beschädigung mitgebrachter Gegenstände oder sonstige Schäden ist ausgeschlossen.
(2) Die Teilnehmenden sind für ihr eigenes Verhalten während und außerhalb der Veranstaltung selbst verantwortlich und haften für von ihnen verursachte Schäden.
§ 16 – Psychische und physische Belastungen
(1) Die angebotenen Seminare und Workshops können emotional und körperlich herausfordernd sein, insbesondere in Bezug auf das Thema „Schutz vor Gewalt“. Sie ersetzen keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung.
(2) Die Teilnahme setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus. Mit der Anmeldung bestätigen die Teilnehmenden, dass sie entsprechend belastbar sind und keine Ansprüche gegen den Veranstalter oder Dritte wegen psychischer oder physischer Auswirkungen geltend machen werden.
§ 17 – Ausschluss von der Veranstaltung
Teilnehmende können vom Seminar oder Workshop ausgeschlossen werden, wenn sie nach Feststellung der Referent*innen die Sicherheit oder den Lernerfolg der Gruppe gefährden. In diesen Fällen sowie bei vorzeitigem Abbruch oder Nichterscheinen besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Teilnahmegebühr oder anderer Kosten.
§ 18 – Datenschutzrechte der Teilnehmenden
Gemäß der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) haben Teilnehmende folgende Rechte:
- Auskunft über die Verarbeitung ihrer Daten
- Berichtigung oder Löschung ihrer Daten
- Einschränkung der Verarbeitung (nur noch Speicherung)
- Widerspruch gegen die Verarbeitung
- Datenübertragbarkeit
- Widerruf ihrer Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft
- Beschwerde bei der Datenschutz-Aufsichtsbehörde
Mit der Anmeldung erklären sich die Teilnehmenden damit einverstanden, dass ihre angegebenen Daten (Name, Titel, Unternehmen, E-Mail, Telefonnummer) in die gedruckte Teilnehmerliste aufgenommen werden, die den Referent*innen und Veranstaltungspartnern zur Verfügung gestellt wird.
§ 19 – Verbot von Ton-, Bild- und Videoaufnahmen
Während der Veranstaltung sind jegliche Ton-, Bild- oder Videoaufnahmen untersagt. Ausnahmen bedürfen der ausdrücklichen, schriftlichen Zustimmung des Veranstalters, der Referent*innen sowie aller beteiligten Teilnehmenden.
§ 20 – Geltung dieser Bedingungen
Mit der Anmeldung erklären sich Teilnehmende mit diesen Allgemeinen Geschäfts- und Teilnahmebedingungen einverstanden. Änderungen einzelner Klauseln bedürfen der schriftlichen Vereinbarung. Alle übrigen Bestimmungen bleiben in vollem Umfang wirksam.
