Der Blick gilt den Strukturen.
Wenn etwas in einer Organisation nicht funktioniert, lautet unsere erste Frage: Welche Strukturen haben das ermöglicht? Wir suchen die Stellen, an denen sich Arbeit lohnt und Veränderung ansetzen kann.
Schutz vor Gewalt, strukturell verankert. Seit über 19 Jahren in Verbänden, Einrichtungen und Unternehmen.
Wir sind bewusst interdisziplinär aufgestellt: Menschen aus unterschiedlichen Professionen, die alle ihren eigenen Blick auf das Thema Schutz vor Gewalt mitbringen. Das Thema hat so viele Facetten, dass es mehrere Fachrichtungen braucht. Wir bauen unser Netzwerk kontinuierlich aus.
Wir arbeiten an den Schnittstellen, zwischen Recht und Kultur, zwischen Strukturen und Menschen, zwischen Prävention und Intervention. Empowerment ist dabei Grundhaltung: Wir kommen, um Menschen zu stärken und handlungsfähig zu machen.
Schutz entsteht aus Haltung, wirksamen Strukturen und handlungsfähigen Menschen.
Schutz vor Gewalt braucht viele Fachrichtungen. Genau deshalb arbeiten wir in acht.
Wenn etwas in einer Organisation nicht funktioniert, lautet unsere erste Frage: Welche Strukturen haben das ermöglicht? Wir suchen die Stellen, an denen sich Arbeit lohnt und Veränderung ansetzen kann.
Über 2.500 Beratungsprozesse als Erfahrungsschatz, verbunden mit aktueller Forschung, akademischer Weiterbildung und kontinuierlicher Reflexion. Praxis und Wissenschaft greifen bei uns eng ineinander.
Wir benennen klar, wo Veränderung nötig ist. Gemeinsam mit den Menschen arbeiten wir daran, sie umzusetzen. Handlungsfähigkeit ist unser Maßstab.
Ich bin Mandy Owczarzak, Gründerin des Instituts. Ich habe diesen Platz aus Überzeugung gewählt: Seit über 15 Jahren sehe ich, was passiert, wenn Organisationen das Thema sich selbst überlassen. Und was möglich wird, wenn sie es ernst nehmen.
Über 19 Jahre Verbandsarbeit. Über 15 Jahre Gewaltprävention, Intervention und Begleitung Betroffener. Mehr als 2.500 begleitete Prozesse in über 450 Organisationen, von der Kita über den Sportverband bis zu Unternehmen und Konzernen, vom Gespräch mit der einzelnen Ansprechperson bis zum Strategieprozess auf Vorstandsebene.
Was ich aus der Praxis kenne: den Moment, in dem jemand zum ersten Mal ausspricht, was geschehen ist. Wie es sich anfühlt, wenn eine Leitung im Krisenfall keine Struktur hat, auf die sie sich stützen könnte. Was es braucht, damit ein Schutzkonzept über die Unterschrift hinaus im Alltag wirkt.
Diese Erfahrung gebe ich weiter: als Beraterin, als Supervisorin, als Trainerin. Demnächst auch in Buchform.
„Am Limit ist kein Dauerzustand. Psychohygiene & Selbstfürsorge für Fachkräfte in der Gewaltprävention, Krisenintervention und Begleitung Betroffener"
Komplexe Fragen brauchen mehr als eine Perspektive. Wir arbeiten mit einem festen Kreis aus fachlichen Kooperationen, Netzwerken und Sparringspartner:innen aus angrenzenden Feldern, verbunden durch dasselbe Verständnis von strukturell verankertem Schutz.
In Fragen, in denen Beratung auf Arbeitsrecht und Personalstrukturen trifft, arbeiten wir mit Sabine Cassel-Brischke zusammen. Beratungswissenschaftlerin und Wirtschaftsjuristin, mit 13 Jahren Erfahrung im Personalmanagement des Gesundheits- und Sozialwesens. Ihr Schwerpunkt: Führungskräfteentwicklung, Management-Sparring und Teamberatung, wissenschaftlich fundiert und psychodynamisch unterlegt.
Ihre Haltung als „critical friend" passt zu unserer Arbeit dort, wo Schutz Strukturen und Führung gleichermaßen verlangt: in Kliniken, Krankenhäusern und bei Trägern des Gesundheits- und Sozialwesens.
cassel-brischke.coach ↗
Trauma und psychische Belastung gehören in fast jeden institutionellen Schutzprozess mit hinein. In Fallberatungen, Krisensituationen, Aufarbeitungen und Fortbildungen. In Prozessen, in denen eine weitere fachliche Perspektive den Gesprächsraum stärkt, arbeiten wir gemeinsam mit Kim Lategahn. Sie ist Systemische Beraterin, Traumafachberaterin nach DeGPT-Standard und bringt klinische Praxis aus Psychiatrie, Onkologie sowie Gesundheits- und Krankenpflege mit. Diese Kombination macht Räume möglich, in denen Menschen aussprechen können, was sie sonst nur bei sich behalten.
„Wo wir zu zweit sitzen, entsteht ein Raum, der Struktur und Erlebtes gleichzeitig halten kann, ohne das eine gegen das andere auszuspielen."
beratungsimpulse.de ↗
Derek Timmerhues denkt aus einem anderen Feld in das Institut hinein: mit Hintergrund in Softwareentwicklung und einem strukturierten Blick auf Angebote, Prozesse und strategische Entscheidungen. Er prüft, ordnet, stellt die zweite Frage. Diese Außenperspektive ist für ein Institut, das fachlich tief in einem sensiblen Feld arbeitet, kein Beiwerk, sondern Korrektiv.
„Mein Job ist die zweite Frage, nicht die erste Antwort."
Für alles, was Kinderschutz im Sport betrifft, arbeiten wir mit Lara ter Veer zusammen. Sportwissenschaftlerin und Referentin, mit einer Praxis, die kurz hinter der Theorie startet, in Vereinen, Verbänden und Einrichtungen der Sportwelt.
Schwerpunkt: Themen, bei denen Kinder, Eltern und ehrenamtliche Trainer:innen zusammen gedacht werden müssen, dort, wo Strukturen erst durch dieses Mitdenken funktionieren.
Sie hat uns nicht erklärt, was zu tun ist. Sie hat uns sehen lassen, was schon da war, und wo es hakt. Das hat unsere Diskussion sofort konkret gemacht.
Vier Versprechen, die unsere Arbeit prägen, unabhängig vom Format und vom Auftrag.
Was wir in Ihrer Organisation erfahren, bleibt in Ihrer Organisation. Auf diese Haltung können Sie sich verlassen.
Ihr Auftrag und Ihre Realität sind unser Maßstab.
Wenn eine Struktur oder Entscheidung Schutz verhindert, sprechen wir es an. Vertraulich und deutlich.
Auch nach der Übergabe bleiben wir erreichbar. Taucht drei Monate später eine Frage auf, reicht ein Anruf.
Stimmen sind das, was bleibt. Was sie verbindet, ist eine Arbeitsweise, die wir in jedem Auftrag wiederfinden.
Wir kennen die Strukturen, in die Schutz eingebettet werden muss: Personalprozesse, Meldewege, Kommunikationslinien. Beratung beginnt dort, wo die Organisation tatsächlich entscheidet.
Was bei uns entsteht, lässt sich im Alltag direkt anwenden. Es soll greifen, wenn jemand morgens unsicher ins Büro kommt und eine klare Anlaufstelle braucht.
Was wir in Organisationen sehen, bleibt dort. Worüber wir reden, ist überprüfbar. Das ist die Grundlage, auf der Veränderung möglich wird.
Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, wo Ihre Organisation steht und was als nächstes sinnvoll wäre, bevor Sie eine Entscheidung über Aufwand, Budget oder Format treffen.
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