Sport bietet Raum für Begegnungen, körperliche Betätigung und persönliche Entwicklung. Damit dieser Raum für alle sicher bleibt, ist es wichtig, den Schutz vor Gewalt als integralen Bestandteil einer positiven Sportkultur zu verankern. Aktuelle Studien wie die Safe Sport-Studie und die SicherImSport-Studie verdeutlichen, dass das Thema Gewalt im Sport allgegenwärtig ist:

Gewalt im Sport ist ein weit verbreitetes Thema, das in verschiedenen Formen auftritt – von psychischer und körperlicher bis hin zu sexualisierter Gewalt. Studien wie die Safe Sport-Studie und die SicherImSport-Studie belegen, dass Gewalt im Sport keine Seltenheit ist. Über 70% der befragten Vereinsmitglieder in Deutschland gaben an, mindestens eine Form von Gewalt erlebt zu haben, darunter psychische Gewalt (63%), körperliche Gewalt (37%) und sexualisierte Gewalt ohne (26%) sowie mit Körperkontakt (19%) (im Breitensport).

Quelle: Bericht zum Forschungsprojekt SicherImSport Sexualisierte Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt im organisierten Sport – Häufigkeiten und Formen sowie der Status Quo der Prävention und Intervention, S. 37

Auch im Leistungssport zeigen die Ergebnisse der Safe Sport-Studie, dass etwa ein Drittel der befragten Spitzensportler*innen in Deutschland sexualisierte Gewalt erfahren hat. Diese Vorfälle umfassen verbale, gestische sowie körperliche Übergriffe und verdeutlichen, dass Gewalt in allen Ebenen des Sports vorkommt und durch gezielte Präventionsmaßnahmen und Schutzkonzepte angegangen werden muss ​(DOSB).

Besonders gefährdet, laut Studien, sind junge Menschen, Frauen, Mädchen und Personen mit nicht-heterosexueller Orientierung. Doch auch Jungen und Männer sind betroffen. Darüber hinaus tritt Gewalt nicht nur gegenüber Kindern und Jugendlichen auf, sondern auch unter Erwachsenen und Sportler*innen untereinander selber. Diese Nähe, die oft im Sport herrscht, kann im schlimmsten Fall ausgenutzt werden, was den Schutz vor Gewalt zu einem unverzichtbaren Aspekt macht​(Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V.)​(DSJ)​(DOSB).

Ein sicherer Sport stärkt das Vertrauen und schafft ein Umfeld, in dem sich alle Beteiligten wohlfühlen und ihr volles Potenzial entfalten können. Der organisierte Sport in Deutschland, von Spitzenverbänden, Landessportbünden bis hin zu Sportvereinen, hat bereits wichtige Schritte unternommen, um Schutzkonzepte zu entwickeln und Präventionsarbeit zu leisten. Es gilt nun, diese positiven Ansätze weiter auszubauen, damit jede*r Sportler*in in einer sicheren und respektvollen Umgebung trainieren kann.

Safe Sport bedeutet, Prävention als Qualitätsmerkmal zu etablieren und den Sport zu einem Ort zu machen, an dem Respekt und Achtsamkeit im Mittelpunkt stehen. So schaffen wir gemeinsam eine Sportkultur, in der sich jede*r sicher und geschützt fühlt.

Quelle: Bericht_SicherImSport.pdf (dshs-koeln.de) & FactSheetSicherImSport.pdf (uniklinik-ulm.de)


Gemeinsam führen wir umfassende Risiko- & Potenzialanalysen durch, um potenzielle Gefahren und Chancen zu identifizieren und  und konkrete Schutzmaßnahmen zu erarbeiten.

Durch maßgeschneiderte Schulungen und Präventionsmaßnahmen verbessern wir das Bewusstsein und die Handlungskompetenz Ihrer Teams im Umgang mit dem Thema.

Wir unterstützen Sie bei der Erstellung maßgeschneiderter Schutzkonzepte und bei der Gestaltung und Umsetzung von Präventions- und Interventionsmaßnahmen.

Wir bieten Seminare, um das Bewusstsein für Gewaltprävention und -intervention zu stärken und um mehr Fachkompetenzen in Ihre Organisation zu bringen.

Wir bieten umfassende Unterstützung durch die Erstellung von Präventionsstrategien und Interventionsplänen sowie den Aufbau eines robusten Unterstützungssystems, das eine zeitgemäße und angemessene Reaktion auf entsprechende Vorfälle gewährleistet.

Gemeinsam schauen wir auf aktuelle oder zurückliegende Vorfälle und analysieren die Geschehnisse und leiten entsprechende Maßnahmen daraus ab.

Als „Insoweit erfahrene Fachkraft für den Kinderschutz“ §8a SGB VIII unterstützen wir gerne.

Ziele: Verankern Sie nachhaltig Maßnahmen in Ihrer Sportorganisation und in ihrer strategischen Ausrichtung. Sie erhöhen Ihre Handlungssicherheit und Integrität im Umgang mit Grenzverletzungen und möglichen Vorfällen.

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