Arbeitsbereich · Kinder- und Jugendschutz

Kinder- und Jugendschutz beginnt mit Haltung. Und wird zur Struktur.

Für alle Organisationen, in denen Kinder und Jugendliche unterwegs sind: Träger der freien Jugendhilfe, Schulen, Kitas, Vereine und Verbände. Damit junge Menschen sicher aufwachsen, lernen und mitgestalten können.

Schutzkonzepte & Fortbildung Schulen, Kitas, Vereine Träger der freien Jugendhilfe
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— 02 · Wo stehen Sie gerade?

Organisationen kommen an sehr unterschiedlichen Punkten zu uns. Alle sind willkommen.

Manche beginnen gerade damit, ein Schutzkonzept zu entwickeln, und freuen sich auf den Prozess. Manche haben eines und wollen es überarbeiten, weil im Alltag sichtbar wurde, was noch besser werden kann. Manche möchten Fortbildung für Fachkräfte und Ehrenamtliche, damit Schutz im Team selbstverständlich wird.

Manche wollen die Räume und Prozesse rund um Schutz so gestalten, dass Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende sich sicher bewegen können. Und manche wollen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen so leben, dass sie im Alltag wirklich stattfindet.

Alle diese Einstiegspunkte sind richtig. Wir klären gemeinsam, was bei Ihnen der sinnvollste nächste Schritt ist.

Ihr Einstiegspunkt

Wo stehen Sie gerade?

Klicken Sie auf Ihre Situation. Wir zeigen Ihnen, womit wir gemeinsam starten können.

Klicken Sie eine Situation an, um Ihren passenden nächsten Schritt zu sehen.
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Jahre Erfahrung in der Praxis
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Beratungs- und Begleitungsprozesse
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Menschen geschult und begleitet
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Organisationen begleitet
— 03 · Warum jetzt

Drei Bewegungen geben Kinder- und Jugendschutz neuen Rückenwind.

Was lange als zusätzliche Aufgabe galt, gehört heute zum Selbstverständnis guter Organisationen. Drei Entwicklungen stützen das: ein klarer rechtlicher Rahmen, eine starke Stimme junger Menschen und eine wachsende Anerkennung gelebter Schutzkultur.

01 · Rechtlicher Rahmen

Schutz hat einen klaren Rahmen.

Das Bundeskinderschutzgesetz, das SGB VIII und die UBSKM-Standards geben Organisationen einen verlässlichen Rahmen für ihr Handeln. Schutzkonzepte sind kein Sonderaufwand mehr, sondern Teil dessen, wofür Organisationen gerne stehen.

02 · Stimme junger Menschen

Junge Menschen werden gehört.

Die UN-Kinderrechtskonvention und die starke Stimme junger Menschen haben Beteiligung und Mitgestaltung in den Mittelpunkt gerückt. Organisationen, die ihre Strukturen mit jungen Menschen denken, gewinnen an Vertrauen und Qualität.

03 · Gelebte Schutzkultur

Wirksamkeit wird sichtbar.

Jugendämter, Trägerstrukturen und Förderer schauen heute nicht nur auf das Papier, sondern auf das, was im Alltag wirkt. Eine gelebte Schutzkultur ist eine Eintrittskarte für Kooperationen und ein sichtbares Zeichen guter fachlicher Arbeit.

— 04 · Drei Ebenen

Träger, Fachkräfte, junge Menschen. Drei Ebenen, ein gemeinsamer Schutzgedanke.

Schutz in Organisationen lebt von drei Ebenen, die ineinandergreifen. Träger und Leitung gestalten den Rahmen. Fachkräfte und Bezugspersonen füllen ihn im Alltag. Und Kinder, Jugendliche und Familien gestalten mit. Wir arbeiten auf allen drei Ebenen, jeweils mit dem, was dort gerade hilft.

Wo der Rahmen entsteht

Träger und Leitung

Vorstand, Geschäftsführung, Leitung, Fachbereichsleitung. Hier wird gestaltet, wie Schutz in der Organisation gelebt wird, welchen Raum er bekommt und wie sichtbar er ist.

Träger und Leitung
Beispiele aus unserer Arbeit
  • Risiko- und Potenzialanalyse als Entscheidungsgrundlage
  • Schutzkonzeptentwicklung und Implementierung
  • Strategische Begleitung der Schutzkultur
  • Strukturelle Verankerung im Alltag
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Wo Schutz im Alltag stattfindet

Fachkräfte und Bezugspersonen

Pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Ehrenamtliche, insoweit erfahrene Fachkräfte, Schutzbeauftragte. Sie machen Schutz konkret, im Gespräch, in der Beobachtung, in der Begleitung.

Fachkräfte und Bezugspersonen
Beispiele aus unserer Arbeit
  • Fachberatung und Unterstützung im Alltag
  • Fortbildung und Qualifizierung von Schutzbeauftragten
  • Begleitung bei der Erstellung von Schutzkonzepten
  • Supervision für Fach- und Leitungspersonen
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Wer mitgestaltet, gestaltet Schutz

Kinder, Jugendliche und Familien

Die jungen Menschen selbst, ihre Eltern und Bezugssysteme. Wenn sie mitgestalten dürfen, entsteht Schutz nicht für sie, sondern mit ihnen, und das wirkt.

Kinder, Jugendliche und Familien
Beispiele aus unserer Arbeit
  • Gestaltung kindgerechter Beteiligungsformate
  • Anlaufstellen, die für junge Menschen wirklich erreichbar sind
  • Begleitung von Beteiligungsprozessen in Organisationen
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— 05 · Was wir tun

Sieben Felder. Ein zusammenhängendes System.

Risiko- und Potenzialanalyse, Schutzkonzeptentwicklung, Fortbildung, Schutz in Personalprozessen, Verfahren bei Hinweisen, Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, Supervision. Sieben Felder, die ineinandergreifen. Wir steigen ein, wo Sie gerade stehen.

01 Risiko- und Potenzialanalyse

Risiko- und Potenzialanalyse

Wir schauen gemeinsam auf Strukturen, Räume, Beziehungen und Schutzthemen Ihrer Organisation, mit dem Team und, wo möglich, mit jungen Menschen. Das ist die Grundlage für ein Schutzkonzept, das im Alltag wirkt.

02 Schutzkonzeptentwicklung

Schutzkonzeptentwicklung & Implementierung

Wir entwickeln gemeinsam Ihr Schutzkonzept oder bringen ein bestehendes auf einen neuen Stand. Vom Verhaltenskodex über klare Wege bei Hinweisen bis zu Beteiligungsstrukturen, alles im Tempo und in der Sprache Ihrer Organisation.

03 Fortbildung und Qualifizierung

Fortbildung & Qualifizierung

Praxisnahe Fortbildungen für Fachkräfte, Lehrkräfte, Ehrenamtliche, insoweit erfahrene Fachkräfte und Schutzbeauftragte. Wir bringen das Wissen mit, das Teams im Alltag sicher macht.

04 Schutz in Personalprozessen

Schutz in Personalprozessen

Schutz beginnt im Onboarding und im Eignungsgespräch, nicht erst im Vorfall. Wir gestalten Personalprozesse so, dass sichere Räume von Anfang an mitgedacht werden, für junge Menschen und Mitarbeitende gleichermaßen.

05 Verfahren bei Hinweisen

Verfahren bei Hinweisen & Akutbegleitung

Klare Wege, wenn ein Hinweis kommt, mit Ruhe, Fachlichkeit und einer Außenperspektive. So bleibt Ihre Organisation handlungsfähig, und alle Beteiligten wissen, worauf sie sich verlassen können.

06 Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Wir begleiten Sie dabei, Beteiligung von Kindern und Jugendlichen über punktuelle Anhörungen hinauszuführen. Damit junge Menschen mitgestalten, statt nur gehört zu werden.

07 Supervision und Fachberatung

Supervision & Fachberatung

Reflexionsräume und fachliche Begleitung für Schutzbeauftragte, insoweit erfahrene Fachkräfte, Leitung und pädagogische Teams. Einzeln oder im Team, regelmäßig oder fallbezogen.

Sieben Felder, ein System

Sie entscheiden, wo wir einsteigen.

Im Erstgespräch klären wir, wo der sinnvollste Anfang liegt und wie sich die Felder zu einem System verbinden lassen.

Erstgespräch vereinbaren →
— Mitgliedschaften · Zertifizierungen · Ausbildungen · Auftraggeber:innen
DGSv — Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching · Mitglied
DeGPT · zertifiziert
FVTP · zertifiziert
Ausgebildet bei PSG NRW
Unikims — Management School Universität Kassel
Deutscher Hockey-Bund
Deutscher Squash Verband
Landessportschule Albstadt
Landessportschule Ruit
Deutsche Schule Tokyo
— 06 · Was Sie davon haben

Vier konkrete Effekte, wenn Kinder- und Jugendschutz strukturell gelebt wird.

Schutz in Organisationen ist kein Pflichtprogramm. Er wirkt in vier Dimensionen, die rechtlich absichern, fachliche Qualität sichern und Vertrauen für alle Beteiligten schaffen.

01 Rechtlich

Schutzauftrag souverän erfüllt

§8a, §72a, §45 SGB VIII und UBSKM-Standards sind dokumentiert und prüffähig erfüllt. Trägerverantwortung wird nachweisbar gelebt, nicht nur erklärt.

02 Fachlich

Sicherheit für Fachkräfte

Wer weiß, welche Schritte zu gehen sind, wenn ein Hinweis kommt, ist im Ernstfall klar und handlungsfähig. Das schützt nicht nur die jungen Menschen, sondern auch die Fachkräfte selbst.

03 Beteiligung

Vertrauen junger Menschen

Wo Beteiligungsrechte ernst genommen werden, entstehen Räume, in denen Hinweise gegeben und Beschwerden geäußert werden. Schutz wird so von Strukturen getragen, nicht nur von einzelnen mutigen Menschen.

04 Qualität

Sichtbare Qualität Ihrer Organisation

Ein gelebtes Schutzkonzept wird zum Qualitätsmerkmal: gegenüber Jugendämtern, Trägern, Eltern und der Öffentlichkeit. Vertrauen wird zur Eigenschaft, an der Ihre Organisation sichtbar wird.

— 07 · Aus der Praxis

Ein anonymisierter Anwendungsfall.

Wie sich eine Schule auf den Weg gemacht hat, Schutz nicht als Zusatzaufgabe zu denken, sondern als Teil der Schulkultur.

Mandy Owczarzak im Beratungsgespräch

Gymnasium mit über tausend Schüler:innen

Schutzkonzept war in Vorbereitung. Die Schule wollte es richtig machen.

Ein städtisches Gymnasium mit über tausend Schüler:innen und einem engagierten Kollegium. Schulleitung und Steuergruppe wollten kein Schutzkonzept, das nach der Konferenz im Ordner verschwindet. Sie wollten eines, das mit Lehrkräften, Schulsozialarbeit und Schüler:innen entwickelt wird und das den Schulalltag mitprägt.

Wir sind mit einer Risiko- und Potenzialanalyse eingestiegen. In Workshops mit dem Kollegium und in einem eigenen Format mit Schüler:innen aus verschiedenen Jahrgängen wurde sichtbar, wo Schutz im Alltag schon gut funktioniert und wo Wege noch fehlten: bei Beschwerden, in den digitalen Räumen, in der Übergangszeit zwischen Mittagspause und Nachmittagsangebot.

Heute hat die Schule ein Schutzkonzept, das von allen drei Seiten mitgetragen wird. Klare Ansprechpersonen, qualifizierte Schutzbeauftragte, ein Beteiligungsformat, das von Schüler:innen selbst weiterentwickelt wird, und Fortbildung für das Kollegium. Das Konzept wird jährlich gemeinsam überprüft und weitergeschrieben.

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Jugendhilfe

Wir hatten ein Schutzkonzept im Ordner, aber im Alltag konnte niemand sicher sagen, was zu tun ist. Was uns gefehlt hat, war jemand, der unsere pädagogische Realität versteht.

Einrichtungsleitung
01 / 05 · Jugendhilfe
— 08 · Selbstlernen und Materialien

Niedrigschwellig, umsetzbar und praxisnah.

Für den ersten Einstieg ins Thema. Kompakte Formate, die selbstständig nutzbar sind, im eigenen Tempo und in den eigenen Strukturen.

Online-Selbstlernformate
Online-Kurs

Online-Selbstlernformate

Strukturierte Selbstlern-Formate für Fachkräfte und Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit. Lernen im eigenen Tempo, ohne Dienst- oder Vereinszeiten zu blockieren.

Workshops vor Ort
Workshop

Workshops vor Ort

Halb- und Tages-Workshops, individuell zugeschnitten. Für Fachkräfte, Leitung, Schutzbeauftragte und Teams vor Ort, dort, wo direkt gelernt und reflektiert wird.

Lizenzen für Organisationen und Träger
Lizenz

Lizenzen für Organisationen und Träger

Selbstlern-Pakete als Organisations- oder Trägerlizenz, einsetzbar im Onboarding neuer Fachkräfte und Ehrenamtlicher oder als regelmäßiger Refresher. Bald gebündelt in unserer Online-Akademie.

Die Online-Akademie startet bald. Tragen Sie sich ein, und wir geben Ihnen Bescheid, sobald es losgeht. Auf den Start aufmerksam machen lassen → Externer Link zum Anmeldeformular bei Brevo (unser Newsletter-Anbieter). Oder direkt schreiben an info@schutzvorgewalt.de
Lassen Sie uns sprechen

30 Minuten reichen für eine erste Orientierung.

Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, wo Ihre Organisation steht und was als nächstes sinnvoll wäre, bevor Sie eine Entscheidung über Aufwand, Budget oder Format treffen.

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01
AnfrageSie schildern kurz, worum es geht, per Mail, Formular oder direkt im Call.
02
ErstgesprächWir klären Ausgangslage, Frage und ein passendes Format.
03
AngebotSie erhalten ein konkretes, schriftliches Angebot, in Ihrem Tempo.
Wichtiger Hinweis

Wenn Sie selbst Gewalt erlebt haben oder einen konkreten Verdacht im eigenen Umfeld vermuten: Wir sind keine Erstanlaufstelle für individuelle Fälle. Unmittelbare Hilfe und vertrauliche Beratung finden Sie bei der UBSKM-Hilfe, bei der Nummer gegen Kummer (116 111), beim Hilfetelefon Sexueller Missbrauch (0800 22 55 530) sowie über das zuständige Jugendamt nach §8a SGB VIII.