Arbeitsbereich · Safe Sport

Safe Sport ist kein Krisenthema. Es ist ein Qualitätsmerkmal.

Für Verbände, Bünde und Vereine, die Verantwortung als Teil ihres Selbstverständnisses begreifen. Wie Anti-Doping gehört Safe Sport heute zum professionellen Sport. Guter Sport braucht einen strukturellen Rahmen, und genau den entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen.

DOSB Safe Sport Code Verbände & Bünde Vereine & Ehrenamt
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— 02 · Wo stehen Sie gerade?

Egal ob am Anfang, mittendrin oder auf der Suche nach dem nächsten Schritt.

Organisationen im Sport kommen an sehr unterschiedlichen Punkten zu uns. Manche haben noch gar kein Schutzkonzept und wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Manche sind mitten in der Konzeptentwicklung und brauchen externe Strukturierung. Manche haben bereits ein Schutzkonzept und stehen vor der eigentlichen Herausforderung: wie daraus gelebte Praxis wird.

Wieder andere wollen ihre Fachkräfte vertiefen und qualifizieren. Und manche suchen explizit Supervision für Ansprechpersonen, die täglich mit dem Thema konfrontiert sind und dafür professionelle Reflexionsräume brauchen.

Alle diese Einstiegspunkte sind richtig. Wir klären gemeinsam, was bei Ihnen der sinnvollste nächste Schritt ist.

Ihr Einstiegspunkt

Wie weit sind Sie?

Klicken Sie auf Ihre Situation. Wir zeigen Ihnen, an welchem Handlungsfeld Sie einsteigen können.

Klicken Sie eine Situation an, um Ihren passenden nächsten Schritt zu sehen.
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Jahre Erfahrung in der Praxis
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Beratungs- und Begleitungsprozesse
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Menschen geschult und begleitet
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Organisationen begleitet
— 03 · Warum jetzt

Drei Bewegungen machen Safe Sport heute unverzichtbar.

Was vor wenigen Jahren noch Bekenntnis war, ist heute strukturelle Anforderung. Drei Entwicklungen treiben diesen Wandel, sportpolitisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich.

01 · Sportpolitisch

Verbindliche Standards statt freiwilliger Bekenntnisse.

Mit dem DOSB Safe Sport Code haben sich Spitzenverbände auf einheitliche Standards verständigt. Was vor Jahren noch Erklärung war, ist heute strukturelle Anforderung an Mittelvergabe, Lizenzierung und Mitgliedschaft.

02 · Gesellschaftlich

Athlet:innen und Öffentlichkeit erwarten mehr.

Die Erwartung an den organisierten Sport hat sich verändert. Athlet:innen, Eltern, Trainer:innen und Medien fragen nicht mehr nur, ob Schutzkonzepte vorhanden sind, sondern ob sie im Ernstfall greifen.

03 · Wirtschaftlich

Sponsoren und Förderer fragen aktiv nach.

Sponsoren, öffentliche Zuwendungsgeber und ESG-Kriterien verlangen heute dokumentierte Schutzkonzepte und nachweisbare Verfahren. Verlässlichkeit ist Voraussetzung für stabile Partnerschaften und langfristige Förderung.

— 04 · Zwei Ebenen, ein Verständnis

Verbände und Vereine. Zwei Ebenen, ein Verständnis von Schutz.

Die Anforderungen treffen Verbände anders als Vereine, vom Bundesligaclub bis zum Sportverein. Was beide brauchen, ist dasselbe: Klarheit, Verfahren und Verlässlichkeit in der jeweils eigenen Realität.

Strukturen, die den Rahmen setzen

Verbände und Bünde

Spitzenverbände, Landessportbünde, Dachorganisationen. Hier entscheidet sich, wie Safe Sport für ganze Sportarten und Regionen wirkt.

Verbände und Bünde
Beispiele aus unserer Arbeit
  • Konzeptionen und Schutzkonzepte mit Verbandsreichweite, auch für den Erwachsenenbereich
  • Begleitung bei der Umsetzung des DOSB Safe Sport Codes
  • Ausbildung von Referent:innen und Berater:innen
  • Materialentwicklung und E-Learning-Kurse
  • Multiplikator:innen-Schulungen
  • Aufarbeitung und Standardsetzung
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Dort, wo gespielt und trainiert wird

Vereine, vom Bundesliga- bis zum Sportverein

Profivereine mit Nachwuchsleistungszentren, Breitensportvereine und ehrenamtliche Strukturen. Hier wird Safe Sport zur Frage der gelebten Kultur.

Vereine, vom Bundesliga- bis zum Sportverein
Beispiele aus unserer Arbeit
  • Schutzkonzepte in vereinsgerechter Tiefe
  • Workshops und Seminare für Haupt- und Ehrenamt
  • Workshops für Jugendliche und junge Sportler:innen
  • Selbstlernformate für den Einstieg
  • Begleitung bei Vorfällen oder strukturellem Aufbau
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— 05 · Was wir tun

Sieben Felder. Ein zusammenhängendes System.

Risikoanalyse, Schutzkonzept, Qualifizierung, Ansprechstruktur, Verfahrensentwicklung, Krisenintervention, Aufarbeitung. Sieben strukturell verbundene Arbeitsfelder. Wo eines fehlt, wird das Ganze instabil.

01 Risiko- und Potenzialanalyse

Risiko- und Potenzialanalyse

Standortbestimmung der eigenen Strukturen, Schnittstellen und Risiken. Grundlage für jede Schutzkonzeptarbeit.

02 Schutzkonzept-Entwicklung und Implementierung

Schutzkonzept-Entwicklung & Implementierung

Vom DOSB Safe Sport Code zur eigenen Verfahrenskette: Verhaltensleitlinien, Beschwerdestrukturen, Kriseninterventionsplan, alles maßgeschneidert.

03 Sensibilisierung und Qualifizierung

Sensibilisierung & Qualifizierung

Schulungen für Vorstände, Ansprechpersonen, Trainer:innen und Ehrenamtliche. Auf jeder Ebene mit dem richtigen Tiefenmaß.

04 Personalentwicklung und Onboarding

Personalentwicklung & Onboarding

Safe Sport in Auswahlverfahren, Einarbeitung und Personalentwicklungspfade verankern. Damit Schutz nicht nur in Konzepten steht, sondern in Personalprozessen wirkt.

05 Krisenintervention und Beschwerdemanagement

Krisenintervention & Beschwerdemanagement

Akutbegleitung nach Meldungen und Vorfällen. Aufbau eines tragfähigen Beschwerdemanagements und einer Krisenstruktur, Klärung von Zuständigkeiten und Kommunikationswegen. Damit Reaktion nicht improvisiert werden muss.

06 Aufarbeitung

Aufarbeitung

Systematische Aufarbeitung zurückliegender oder fortwirkender Vorfälle, mit aktiver Beteiligung von Betroffenen. Strukturiert, transparent und mit Lernertrag für die Organisation. Orientiert an den UBSKM-Standards zur Aufarbeitung.

07 Supervision für Fach- und Leitungspersonen

Supervision für Fach- und Leitungspersonen

Reflexionsräume für Ansprechpersonen, Kinderschutzbeauftragte und Leitungen. Einzeln oder im Team, regelmäßig oder fallbezogen.

Sieben Felder, ein System

Sie entscheiden, wo wir einsteigen.

Im Erstgespräch klären wir, wo der sinnvollste Anfang liegt und wie sich die Felder zu einem System verbinden lassen.

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— Mitgliedschaften · Zertifizierungen · Ausbildungen · Auftraggeber:innen
DGSv — Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching · Mitglied
DeGPT · zertifiziert
FVTP · zertifiziert
Ausgebildet bei PSG NRW
Unikims — Management School Universität Kassel
Deutscher Hockey-Bund
Deutscher Squash Verband
Landessportschule Albstadt
Landessportschule Ruit
Deutsche Schule Tokyo
— 06 · Aus der Praxis

Ein anonymisierter Anwendungsfall.

Wie sich Strukturen verändern, wenn Safe Sport nicht als Pflichtaufgabe, sondern als Qualitätsentwicklung verstanden wird.

Sportorganisation mit Förderauflage

Sportlich erfolgreich nach außen, strukturell ungeklärt nach innen.

Förderauflagen verlangten ein Schutzkonzept, intern fehlte jede Grundlage. Keine Risikoanalyse, keine benannten Ansprechpersonen, das Thema war auf Leitungsebene nie systematisch besprochen. Was nach außen klar wirkte, hatte nach innen keinen Rahmen.

Wir sind mit einer Risiko- und Potenzialanalyse eingestiegen. In einem Tagesworkshop mit der Leitungsebene wurde der Ist-Zustand sichtbar. Das Ergebnis war für die Leitung selbst überraschend: unklare Zuständigkeiten, fehlende Meldewege für Mitarbeitende, ein Thema, das bei der Pressestelle lag und nicht in der Personalabteilung.

Heute steht dort ein Schutzkonzept, das beides adressiert. Verhaltensleitlinien, Beschwerdewege, ein Kriseninterventionsplan, Schulungsformate für verschiedene Zielgruppen, ein strukturiertes Onboarding und eine externe Anlaufstelle. Die Verfahrenskette ist Bestandteil der Organisationsstandards geworden, kein Nebenprojekt mehr.

Es war nie nur ein Schutzkonzept, das gefehlt hat. Es war eine Verantwortung, die niemand hatte. Jetzt hat sie eine.

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Spitzensport

Wir hatten ein Schutzkonzept auf Papier, aber im Ernstfall fehlten die Verfahren. Was uns gefehlt hat, war jemand, der unsere Verbandsstrukturen versteht.

Vorständin
01 / 05 · Spitzensport
— 07 · Selbstlernen und Materialien

Niedrigschwellig, umsetzbar und praxisnah.

Für den ersten Einstieg ins Thema. Kompakte Formate, die selbstständig nutzbar sind, im eigenen Tempo und in den eigenen Strukturen.

Online-Selbstlernformate
Online-Kurs

Online-Selbstlernformate

Strukturierte Selbstlern-Formate für Menschen, die im Sport arbeiten. Lernen im eigenen Tempo, ohne Vereinstermine zu blockieren.

Workshops vor Ort
Workshop

Workshops vor Ort

Halb- und Tages-Workshops, individuell zugeschnitten. Für Trainer:innen, Bezugspersonen und Vorstände, dort, wo direkt gelernt und reflektiert wird.

Leitfäden und Vorlagen
Materialien

Leitfäden und Vorlagen

Direkt einsetzbare Vorlagen für Verhaltensregeln, Meldewege und Risikoanalyse. Bald gebündelt in unserer Online-Akademie.

Lizenzen für Verbände und Bünde
Lizenz

Lizenzen für Verbände und Bünde

Selbstlern-Pakete als Verbands- oder Bundlizenz, einsetzbar in der Multiplikator:innen-Ausbildung, im Onboarding neuer Trainer:innen oder als jährliches Refresher-Format. Bald gebündelt in unserer Online-Akademie.

Die Online-Akademie startet bald. Tragen Sie sich ein, und wir geben Ihnen Bescheid, sobald es losgeht. Auf den Start aufmerksam machen lassen → Externer Link zum Anmeldeformular bei Brevo (unser Newsletter-Anbieter). Oder direkt schreiben an info@schutzvorgewalt.de
Lassen Sie uns sprechen

30 Minuten reichen für eine erste Orientierung.

Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, wo Ihre Organisation steht und was als nächstes sinnvoll wäre, bevor Sie eine Entscheidung über Aufwand, Budget oder Format treffen.

Erstgespräch vereinbaren
01
AnfrageSie schildern kurz, worum es geht, per Mail, Formular oder direkt im Call.
02
ErstgesprächWir klären Ausgangslage, Frage und ein passendes Format.
03
AngebotSie erhalten ein konkretes, schriftliches Angebot, in Ihrem Tempo.
Wichtiger Hinweis

Wenn Sie selbst Gewalt im Sport erlebt haben oder einen konkreten Verdacht im eigenen Umfeld vermuten: Wir sind keine Erstanlaufstelle für individuelle Fälle. Unmittelbare Hilfe und vertrauliche Beratung finden Sie beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (08000 116 016), bei der Nummer gegen Kummer (116 111) und bei der Unabhängigen Ansprechstelle Safe Sport.